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Die Österreich-Seiten des PESTER LLOYD

 DEZEMBER 2005 - JANUAR 2006 / KULTUR

 

Schwerpunktthema: Wiener Mozartjahr 2006

 

Programmtipps zum Wiener Mozartjahr 2006

- eine Auswahl

Feste & Festivals   Opern & Konzerte   Ausstellungen   Mozart sozial   Mozart mobil

 

 

I Feste - Festivals

 

Ein Fest für Mozart

jeweils am 27., 28. und 29. Jänner 2006

Mozarts 250. Geburtstag in Wien: Ein offenes Fest für die ganze Stadt! Vom 27. bis 29. Jänner 2006 ist ganz Wien eingeladen, sich auf eine Reise zu und mit Mozart zu begeben, sein Leben und Werk zu entdecken. In der ganzen Stadt wird Geburtstag gefeiert: Musik, Filme, Lesungen, bunt gemischt und in überraschenden Konstellationen.

Die fünf verschiedenen „Reisen“ - „Mozart. Freunde und Feinde“, „Mozart. Wiener und Weltbürger“, „Mozart. Kunst und Liebe“, „Mozart. Leben und Sterben“ und „Mozart. Gestern und heute“ - zeigen verschiedenste Zugänge zum Phänomen Mozart auf, die nicht auf seine Bedeutung für die Musik beschränkt werden sollen. Diese „Mozart-Reisen“ mit je vier verschiedenen Veranstaltungen und ein spezielles Kinderprogramm führen zu Spielstätten, die man vielleicht nicht gleich mit Mozart in Verbindung bringt. Der Bogen ist dabei weit gespannt: Orchesterkonzert, Kammermusik, Lied und Arie, Lesung, Kabarett, Film, Neue Musik, Kirchenmusik. In den wichtigen Sälen und Theatern Wiens sind Publikumslieblinge, internationale Weltstars und junge Talente hautnah zu erleben.

Die Liste der Künstler ist lang. Mit dabei sind z.B.: Olaf Bär, Senta Berger, Rudolf Buchbinder, Herbert Föttinger, Karlheinz Hackl, Adi Hirschal, Michael Köhlmeier, Oleg Maisenberg, Peter Matic, Fritz Muliar, Elfriede Ott, Ildikó Raimondi, Alfred Šramek, Harald Serafin, Christoph Wagner-Trenkwitz, Emmy Werner, Herbert Zeman sowie der Amadeus Knabenchor, das Concilium musicum, das Hugo Wolf Quartett und die Wiener Symphoniker. Alle der rund 20 prominent besetzten Programme finden erstmals in Wien statt.

 

Film Festival Rathausplatz

Das Film Festival auf dem Wiener Rathausplatz steht 2006 ganz im Zeichen von Wolfgang Amadeus Mozart. 1991 als Mozart-Opern-Film Festival ins Leben gerufen, ist es zum Top-Sommerevent in Wien geworden. Die Kombination aus erstklassigen Filmvorführungen und Gastronomieständen mit kulinarischen Gaumenfreuden aus aller Welt haben das Film Festival auf dem Wiener Rathausplatz weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt gemacht. Aber nicht erst im Sommer wird das Jahrhundertgenie gefeiert. Das Mozartjahr wird schon beim Wiener Silvesterpfad eröffnet. Und auch als Begleitmusik zum Eislaufen beim Wiener Eistraum auf dem Rathausplatz werden Mozartklänge ertönen. Juni - September 2006

 

FESTIVAL New Crowned Hope

„New Crowned Hope“ ist der Titel des Festivals, das der gefeierte Theater- und Opernregisseur Peter Sellars auf Einladung der Stadt Wien als Teil von WIENER MOZARTJAHR 2006 verantworten wird. Die von Mozart in den letzten Wochen seines Lebens mitbegründete Freimaurerloge „Zur neu gekrönten Hoffnung“ hat dem Festival den Namen gegeben. Für „New Crowned Hope“ hat Peter Sellars einen besonderen Ansatz gewählt: es werden ausschließlich neue Arbeiten bei zeitgenössischen internationalen Künstlern aus den Bereichen Musik und Oper, Architektur, bildende Kunst und Film in Auftrag gegeben. Inspiriert von den zentralen Themen der drei großen Werke aus dem letzten Lebensjahr des Komponisten werden Mozarts Ideen für unser Jahrhundert neu interpretiert: „Transformation“ - Verwandlung, orientiert an der Zauberflöte , „Reconciliation“ - Versöhnung, inspiriert von La clemenza di Tito und „Remembrance“ - Erinnerung, ausgehend vom Requiem. Mit dieser Fokussierung und Aktualisierung wird die große und dauerhafte Resonanz von Mozarts Streben und Mozarts Visionen in unseren vielfach gewalttätigen und unruhigen Zeiten bekräftigt. Diese neuen Arbeiten werden - viele als Uraufführungen - mit namhaften Künstlern & Ensembles aus aller Welt von 14. November bis 13. Dezember 2006 in Wien präsentiert. Das Festival „New Crowned Hope“ bildet den Abschluss des Mozartjahrs und bietet gleichzeitig einen engagierten künstlerischen Blick auf unsere Zukunft.

Künstlerische Leitung: Peter Sellars

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II Konzerte, Opernaufführungen

 

Theater an der Wien

Am 8. Jänner 2006 beginnt eine neue Ära für das Theater an der Wien. Mit einem Inaugurationskonzert eröffnet das neue ganzjährig bespielte Opernhaus der Stadt Wien glanzvoll mit Stars wie Plácido Domingo und Julian Rachlin. Als modernes „Stagione-Opernhaus“ wird das Theater an der Wien das hochwertige Wiener Kulturangebot um eine künstlerische Attraktion reicher machen. Mit Idomeneo , La Clemenza di Tito , Die Zauberflöte , Così fan tutte und Don Giovanni werden fünf der Hauptopern Mozarts als Neuproduktionen gezeigt - in außergewöhnlichen Inszenierungen von Willy Decker, Christof Loy, Krystian Lupa, Patrice Chéreau und Keith Warner.

Das von John Neumeier choreographierte Requiem wird in musikalischer Neueinstudierung in Wien zu sehen sein. Mit Bertrand de Billy, Paolo Carignagni, Daniel Harding, Fabio Luisi und Seiji Ozawa garantieren erstrangige Maestri anspruchsvolle musikalische Darbietungen. Darüber hinaus geben Weltstars wie Sir Simon Rattle, Gidon Kremer, Thomas Hampson, Rudolf Buchbinder und andere in rund 20 Konzerten einen Querschnitt durch das instrumentale Œuvre Wolfgang Amadeus Mozarts.

Theater an der Wien

 

Pollini Perspektiven

Maurizio Pollini, gefeierter Starpianist und ebenso engagierter wie exzellenter Interpret zeitgenössischer Musik, stellt in einer acht Abende umfassenden Konzertreihe ausgewählte Juwelen aus dem Œuvre von Mozart und anderen klassisch-romantischen Komponisten einigen der wichtigsten Werke des 20. Jahrhunderts gegenüber. Zur Seite stehen ihm prominente Solisten und Dirigenten sowie Ensembles wie das Alban Berg-Quartett, das Hagen Quartett, das Klangforum Wien, der Arnold Schoenberg Chor und das Ensemble Wien-Berlin.

Jänner - Dezember 2006

Vier Konzerte im Wiener Konzerthaus, zwei im Theater an der Wien und zwei im Musikverein.

 

 

Volksoper Wien

Die Volksoper gilt nicht nur als Heimstätte für Spielopern, klassische Musicals und Operetten, sondern auch als wichtigste Wiener Bühne für die Mozartpflege in deutscher Sprache. Seit 1905 gehören Mozarts Werke zum festen Repertoirebestand des Hauses. Die Zauberflöte etwa zählt zu den bedeutendsten „Volks-Opern“ aller Zeiten und wird deshalb in einer Neuinszenierung von Helmuth Lohner an der Volksoper Wien zu sehen sein. Neben dieser Neuproduktion stehen mit Die Hochzeit des Figaro, Don Giovanni, Così fan tutte und La clemenza di Tito vier weitere Opern des Komponisten in über vierzig Vorstellungen sowie zahlreiche Sonderveranstaltungen im Mozartjahr 2006 auf dem Spielplan.

 

 

Odio Mozart / I hate Mozart

Musiktheater in zwei Akten in deutscher Sprache

Musik von Bernhard Lang, Libretto von Michael Sturminger

„odio mozart / i hate mozart“ zeigt in einer Abfolge von verschiedenen, assoziativ miteinander verknüpften Szenen eine heutige künstlerische Auseinandersetzung mit Mozart, das Wachsen und Sich-Messen am Genie des unerreichbaren Vorbildes. Die Musik Mozarts dient dabei als Basis für den Aufbruch dieses Abends in die elektronischen und computergesteuerten zeitgenössischen Klangwelten des in Linz geborenen Komponisten Bernhard Lang. November 2006, Thater an der Wien

 

 

Mozart sakral

Die sakrale Musik hat im Schaffen Mozarts eine wichtige Rolle eingenommen. Über das ganze Jahr verteilt kommt das gesamte Sakralwerk Mozarts lebendig und publikumsnah zur Aufführung, in die Liturgie eingebunden, sowie vielerorts auch mit Konzertcharakter, dargeboten von Wiener Kirchenmusikern und Jugendchören. Der Stephansdom, der im Leben Mozarts eine wichtige Rolle spielte, ist als die zentrale Aufführungsstätte prominent in dieses ganzjährige Festival eingebunden.

Dezember 2005 - Dezember 2006 in über 20 Kirchen in Wien

 

 

Crossing Mozart

Fünfteilige Konzertreihe

W. A. Mozarts Violinkonzerte im Spiegel der Geschichte des Violinkonzertes - gespielt, erzählt, getanzt und verfilmt. Ernst Kovacic und seine Studenten stellen Mozarts Violinkonzerte pointierten Ausprägungen der Gattungsgeschichte - von Vivaldi bis Brahms und Tschaikowskij - gegenüber. Dabei wird in eigenen kammermusikalischen Arrangements musiziert und das „Erlebnis“ Konzert auf unterhaltsame Weise mit Projekten aus anderen Kunstbereichen erweitert: mit Tanz, Pantomime, Moderation und einem eigens erstellten Trickfilm.

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III Ausstellungen

 

Albertina

Mozart - Experiment Aufklärung

Die Albertina zeigt die große Wiener Mozart Ausstellung. Mit W. A. Mozart im Zentrum erlebt der Besucher eine Vergegenwärtigung der Mozartzeit in ihrem Spannungsfeld zwischen Rokoko, Klassizismus, Aufklärung und einer beginnenden Romantik. Mozarts Leben und Schaffen werden anhand wertvoller Autographe, bedeutender Kunstwerke sowie kulturhistorischer Exponate dargestellt. Mozarts Wirken, seine Opern, seine Reisen, die europäischen Stationen seiner Karriere, das Thema „Wunderkind“ und die Mythenbildung sind ebenso Themen wie seine Epoche, die als Auftakt zur Moderne, als „Début des siecles“ gesehen werden kann. (das Autograph von Mozarts Requiem ist bis 26. Januar im Prunksaal der Nationalbibliothek, danach ebenfalls in der Albertina zu besichtigen)

17. März - 20. September 2006

Albertinaplatz 1, A-1010 Wien

www.albertina.at

 

Mozarthaus Vienna

Seit Spätherbst 2004 ist die Renovierung des Hauses Domgasse 5 in vollem Gang. Am 27. Jänner 2006 wird das Gebäude mit der einzigen in Wien erhaltenen Wohnung Mozarts als „Mozarthaus Vienna“ seine Pforten öffnen und auf 1.000 m2 in sechs Stockwerken Leben und Werk des Musikgenies würdigen. Zusätzlich zu der vom Wien Museum adaptierten Mozartwohnung wird in neu gestalteten Präsentationsräumen im 2. und 3. Stock des Hauses in einer umfassenden und zeitgemäßen Form Einblick in Leben und Werk Mozarts geboten. Im Mittelpunkt der Präsentation werden Mozarts Wiener Jahre stehen, die den Höhepunkt seines Schaffens umfassen. Beginnend im 3. Stock des Gebäudes erlebt der Besucher die Welt Mozarts und wird mit seiner persönlichen und gesellschaftlichen Situation in Wien konfrontiert. Der 2. Stock beschäftigt sich mit dem Opernkomponisten Mozart, wobei die drei Da Ponte Opern im Vordergrund stehen. Der „Zauberflöten“-Bereich ist Höhepunkt und opulentester Raum des ganzen Rundgangs und demonstriert, dass Mozart keiner Stadt gehört, sondern der ganzen Welt. Im historischen Bereich des 1. Stocks kommt der Besucher in die Mozart-Wohnung, bei der die Authentizität der Räumlichkeiten eine Anmutung der tatsächlichen Lebensumstände Mozarts erlaubt. Das Café im Erdgeschoß, der Museumsshop und ein Veranstaltungsbereich vervollständigen das Angebot des Mozarthaus Vienna.

Ab Ende Jänner 2006 täglich 10 - 20 Uhr

Mozarthaus Vienna

Domgasse 5, A-1010 Wien

(27.-29. Januar rund um die Uhr geöffnet, Eintritt frei)

 

 

Lorenzo da Ponte. Aufbruch in die neue Welt

Il Poeta di Mozart

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Da Ponte Institut.

Die Ausstellung im Jüdischen Museum Wien erinnert an die Begegnung zwischen Da Ponte und Mozart im Wien von Joseph II., beleuchtet die jüdischen Wurzeln von Lorenzo Da Ponte und untersucht den Umgang der Nationalsozialisten mit dem Erbe der beiden großen Künstler. Sie thematisiert die „Arisierung“ ihres Werks und deren Auswirkungen auf unsere heutige Mozartrezeption. Das Spektrum der Themen reicht vom Toleranzpatent, das 1782 in Kraft trat, über Mozart als Vorbild für jüdische Wunderkinder des 19. und 20. Jahrhunderts bis zum Mozartbild der zahlreichen österreichisch-jüdischen Musikwissenschafter und zur „Arisierung“ Da Pontes.

 

Ausstellungskuratoren: Werner Hanak, Reinhard Eisendle, Herbert Lachmayer
Ausstellungsarchitektur: cp architektur, Christian Prasser.
März - September 2006

www.daponte.at

 

 

ZOOM Kindermuseum

Wolfgang Amadé - Ein ganz normales Wunderkind

Was könnte Kinder an Mozart interessieren? Von dieser Fragestellung geht die interaktive und kreativ anregende Ausstellung für Kinder von 6 bis 12 Jahren im ZOOM aus. So wird das „Kindsein“ in Mozarts Zeit zu den Gedanken, Wünschen, Bedürfnissen und komplexen Anforderungen, welche die Kindheit heute prägen, in Beziehung gesetzt. Zentrale Themenbereiche der Schau sind „Das Kind Mozart“, „Spiele, Verspieltheit, erstes Komponieren“ und „Reisen - Lernen - Wissen“. Biografisch steht vor allem Mozarts Kindheit und früheste Jugend im Zentrum der interaktiven Ausstellung, eine Zeit, in der er als äußerst erfolgreiches Wunderkind und junges Genie durch Europa reiste. Den Ausgangspunkt bildet dabei das Thema „Wunderkind“. Bühne, Kutsche, Montgolfierenschiffchen und ein Labyrinth strukturieren den Spiel- und Erlebnisraum.

ZOOM Kindermuseum im MuseumsQuartier

www.kindermuseum.at

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IV MOZART sozial

 

Live Mozart Now 2006

„Frischgemüse statt Konserve - Die Idee ist einfach: Wir besuchen Menschen, die nicht in Konzerte gehen können, weil sie krank, alt, eingesperrt, arm oder aus anderen Gründen dazu nicht in der Lage sind. Wir spielen Live-Konzerte für sie, sodass sie zwischen der Konservenkost auch einmal Frischgemüse bekommen. Das ist doch gesünder!“ (Yehudi Menuhin). Hochqualifizierte junge Musiker bringen live gespielte Musik von Mozart und seinem Umfeld in Krankenhäuser, Altersheime, Justizanstalten, sonderpädagogische Zentren und andere soziale Institutionen.

 

OPERA VIVA - Ein Mitspieltheater für Schulklassen

Die Zauberflöte und Die Entführung aus dem Serail

Die Kinder steigen unmittelbar in die Handlung der Oper ein, verkleiden sich, schlüpfen in verschiedene Rollen, tanzen, singen und treiben mit souflierten Texten den Inhalt der Geschichte voran. Gemeinsam mit SängerInnen, MusikerInnen und deren Instrumenten, wie Flöte, Klarinette, Bassetthorn, Cello oder Klavier, und der Regisseurin und Pianistin Klaudia Kadlec werden die SchülerInnen mit den Werken Mozarts auf spielerische Weise vertraut gemacht.

 

Wolfgang Amadeus - Wunderland

Musik-Workshops in Wiener Volksschulen von KS Ildikó Raimondi und Professor Dr. Herbert Zeman: Die Welt Mozarts als Kind, die Beziehung zum Vater, das Erwachsenwerden und natürlich das Wunderland der Musik sollen den Kindern nahe gebracht werden - das Wunderland der Musik, in der Mozart lebte und das er für uns mit vielen Zaubertönen aufbaute. Mozarts Melodien (z. B. die Flötenarie aus der Zauberflöte oder „Komm, lieber Mai, und mache“) werden gemeinsam mit Ildikó Raimondi erarbeitet. Februar - Juni 2006

 

Mozart für die Schule

Das Projekt „Mozart für die Schule“ veranstaltet Fortbildungsangebote für MusikerzieherInnen aller Schularten: Aktivitäts- und praxisbezogene Workshops zum Thema Mozart, Unterrichtsmodelle und Stundenbilder zu den Bereichen Singen, Musizieren, Tanzen, Gestalten bzw. Werkbetrachtung und Kennenlernen der Arbeitsmaterialien aus dem für das WIENER MOZARTJAHR 2006 konzipierten Buch „Mozart für die Schule“. Im Rahmen der Workshops am Pädagogischen Institut Wien werden Wiener Schulklassen Darbietungen zu den einzelnen Inhalten präsentieren.  Jänner - Dezember 2006 (Schulzeit)

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V MOZART mobil

Europäische Mozartwege

Reisen zu diversen Mozart-Stätten in ganz Europa

Es gibt keine bessere Art und Weise, den Menschen W. A. Mozart und seine Musik zu verstehen, als seinen Spuren durch Europa zu folgen, Gebäude zu besuchen, in denen er nächtigte und Konzerte gab. Die Wiederbelebung von Mozarts Reiserouten führt die Reisenden zu einer Vielzahl der wichtigsten musikalischen, künstlerischen und architektonischen Stätten in Europa.

www.mozartways.com

 

 

Das klingende Mozart-Mobil

Das klingende Mozart-Mobil tourt durch Wien. Ein bunter Bus mit Musikinstrumenten zum Anfassen und Ausprobieren. Während der Woche fährt das Mobil zu Schulen, Kindergärten und Tagesstätten, vor allem auch in Bezirke und durch Stadtteile, wo musizieren nicht selbstverständlich ist. Überall in Wien können mit dem Mozart-Mobil spontane Konzerte stattfinden. Die Pädagogen, die das Mobil begleiten, sind gleichzeitig Schauspieler, die den Kindern anhand der Geschichte und der Person Mozarts die Instrumente näher bringen, erklären und sie spielen lassen. Das Leben Mozarts bildet so den Rahmen für die Instrumenten-Workshops. Das Mozart-Mobil will zum eigenen Musikerlebnis anregen und vermitteln, dass Musik Spaß macht.

August - November 2006

 

 

MozartOase

Junge Künstler aus dem Raum Wien geben einstündige Kammermusikkonzerte in den Eingangsbereichen und Foyers von Ämtern, Bürogebäuden, Museen und anderen öffentlichen Gebäuden. Bei freiem Eintritt kann sich jeder in den Wirkungsbereich wohltuender Klänge begeben und in der Mittagspause oder beim Nachmittagskaffee Mozart und dessen Zeitgenossen hören. Damit man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, werden diese Veranstaltungen detailliert angekündigt.

Jänner - Dezember 2006

 

Mozart spontan

Kammermusikalische Ensembles junger Musiker spielen unangekündigt und überraschend an verschiedenen Orten Wiens - z. B. in Fußgängerzonen, Parks, Erholungsgebieten, Bädern und U-Bahn-Stationen. Nicht nur durch ihr Äußeres kann man sie von anderen Straßenmusikern unterscheiden. Nach einem kurzen Konzert mit Kompositionen von Mozart und seinen Zeitgenossen packen sie ihre Sachen und gehen wieder - um woanders in der Stadt wieder aufzutauchen.

 

Mozarts Spuren in Wien

Kleinausstellung des Wiener Stadt- und Landesarchivs

Wien ist neben Salzburg die zweite wichtige Mozartstadt. Hier verbrachte der Komponist die letzten zehn Jahre seines Lebens, in dieser Stadt entstanden seine bedeutendsten Werke. Rechnet man die ersten Wien-Aufenthalte des Kindes und Jugendlichen Mozart hinzu, so sind es mehr als ein Dutzend Wohnungen, die der Komponist über kürzere oder längere Zeit bewohnte. Dazu kommen noch wichtige Stätten, an denen er musizierte. Diesen musiktopographischen Spuren des Komponisten im heutigen Stadtbild nachzugehen ist die Intention dieser Kleinausstellung.

 

The Mozart-Minute

Rund 25 namhafte österreichische Regisseure aus allen wichtigen Filmgenres (Spielfilm, Dokumentation, Animation, Avantgarde etc.) sind aufgerufen, in Form von 1-minütigen Kurzfilmen ihre Sichtweise in Form eines filmischen Statements zum Phänomen Mozart darzustellen. Jede Art von Assoziation mit Mozart kann Gegenstand der Filme sein. Die Kurzfilme werden im gesamten Jahr 2006 u. a. im ORF oder bei der Viennale zu sehen sein.

 

(Texte und Fotos: Wiener Mozartjahr 2006,
gekürzte und bearbeitete redaktionelle Auswahl,
die vollständigen Originaltexte und Programmangebote entnehmen
Sie bitte der offiziellen Website
www.wienmozart2006.at

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