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Ausgabe DEZEMBER 2005 - JANUAR 2006
POLITIK Die Kleinen werden die Großen sein Österreich übernimmt am 1. Januar 2006 die EU-Präsidentschaft in einer für die Gemeinschaft schwierigen Zeit
Die österreichische Regierung, immerhin die Regierung eines der nach
wie vor wohlhabendsten und stabilsten Länder Europas, wird durch die EU-Ratspräsidentschaft auf eine hohe mediale Aufmerksamkeit hoffen,
immerhin ist 2006 Wahljahr, etwas besseres, so könnte man meinen, kann der Koalition also gar nicht passieren als mit eleganter Diplomatie
und der großen europäischen Geste gute Stimmung im eigenen Land zu erzeugen.
ZUM BEITRAG
WIRTSCHAFT Wir scheuen nicht den Wettbewerb Ungarn: anderthalb Jahre nach dem EU-Beitrtt, Fazit und Ausblick - Eine Präsentation in Wien
„Es ist eine Erfolgsgeschichte mit gelösten und lösbaren Fragen“, meinte
Gábor Dióssy, Staatssekretär im ungarischen Ministerium für Wirtschaft und Verkehr, vor internationalen Medienvertretern anläßlich eines
Informationsvortrages zum Thema: „Ungarn - anderthalb Jahre EU-Mitgliedschaft“ in der ungarischen Botschaft in Wien, vergangenen Dienstag.
ZUM BEITRAG
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Kolumne: Wiener Skizzen „Dialüg“ statt Dialog
Von Peter Stiegnitz
Wien liebt die Konferenzen, und diese Art der dialogischen Weltbühnen lassen sich gerne, meist
auf paar Tage, in Wien nieder. Der Sinn dieser multinationalen Treffen von Zahnärzten, Bienenzüchtern, Pferdeliebhabern und diesmal Muslimen, liegt nicht so sehr im Ergebnis der
jeweiligen Tagungen, sondern in der Wien-Touristik - und davon profitieren alle; vor allem der Wiener Fremdenverkehr.
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Kolumne: Wiener Leut´ Pflicht und Untat
Der Irving-Prozess, Österreich und die „Wiederbetätigungs“-Falle
Österreich ist eine starke Demokratie, aber hat es auch starke Demokraten? Wenn ja, dann
bräuchte es ein Gesetz nicht, daß schließlich jederzeit als Präzedenz für weitere Betätigungsverbote in alle Richtungen dienen könnte, ganz nach dem Gleichheitsgrundsatz, ein
Verbot für jeden freien Kopf, den dummen wie den klugen.
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SCHWERPUNKTTHEMA Wiener Mozartjahr 2006
Mozart, eine Abenteuerreise Mozart braucht uns nicht, wir brauchen ihn! - Im Interview mit dem Intendanten des Wiener Mozartjahres, Peter Marboe
(...) Ich bin wirklich überzeugt, daß ein Leben mit Musik insgesamt und mit
Mozart im besonderen ein schöneres, menschlicheres ist als ohne. (...)
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Kommentar
"Ich will selbst den Herren machen" oder
Die Kunst der stilvollen Leichenfledderei - Mozarts unerbetene Verteidiger
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Programmtipps zum Wiener Mozartjahr 2006 >>> - eine Auswahl
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Wiener Friedenstaube Bertha von Suttner erhielt vor 100 Jahren den Friedensnobelpreis - Beiträge im Pester Lloyd 1908-1911
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So – und doch ganz anders Von Bertha v. Suttner / Aus: PESTER LLOYD, 1. Januar 1909, Morgenblatt ZUM BEITRAG
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Tannhäuserl Wiener Vorstadt versus Wagners Venusberg - Nestroy / Binder: "Tannhäuser in 80 Minuten" am Burgtheater
"Tannhäuser in 80 Minuten" ist mehr als nur eine der schon im 18.
Jahrhundert vor allem beim Volke äußerst beliebten gerafften Verballhornungen pathetischer Opernvorlagen. Es ist die Erdung des Wagnerschen Pathos auf Wiener Maß. Schmäh versus Leitmotive,
Schrammelsieg statt Sängerkrieg ...
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Unser aller Adalbert Stifter Abschließendes zum 2oo. Geburtstag des Jubilars
Kaum deutlicher als am Beispiel Stifter in diesem Jahr konnte sichtbar gemacht
werden, dass wieder zusammenfindet, was einmal zusammengehörte. Bayern, Oberösterreich und Böhmen haben sich den österreichischen Nationaldichter gewissermaßen aufgeteilt.
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Das Caféhaus – eine Philosophie Rundgang durch eine Wiener Institution
Noch vor wenigen Jahren zog durch die Hauptstadt ein pessimistisches Raunen, das
der heimische Blätterwald verstärkte, und das den unaufhaltsamen Niedergang des traditionellen Cafès verkünden wollte.
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Weihnachtsmärkte in Wien
Der größte, zugleich auch touristischste der
Wiener Weihnachtsmärkte findet sich auf dem sonst eher trögen Platz vor dem Rathaus (siehe Abb.). Beeindruckend hier die schiere Masse an Illuminationen.
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