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 APRIL 2006 / REISE

Gewinnen Sie einen Wohlfühlaufenthalt für 2 Personen
inkl. Halbpension im Hotel AVITA in Bad Tatzmannsdorf!
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Ausflug nach Spannonien

Ob Wellnesskenner oder neugierige Neulinge:
Das Bad Tatzmannsdorfer AVITA holt sie aus dem Alltag
 

Das Thermen Wellness Hotel AVITA in BAd Tatzmannsdorf, Fotos: AVITA

Die Hochwassermeldungen der letzten Wochen haben dem Einen oder Anderen das lebensspendende Element vielleicht in Verruf gebracht. Um wieder seinen Frieden mit dem Wasser zu finden, bietet sich ein kleiner Ort im Südburgenland, nahe der Steiermark an, in dem man die heilende Wirkung statt der Zerstörungskraft, plätschernde Entspannung statt Überschwemmungsstress erfährt und Moorpackungen den Sandsäcken vorzieht.

Bad Tatzmannsdorf verfügt gleich über drei Thermalquellen, seit dem 17. Jahrhundert sind diese bekannt und genutzt. Faktisch der gesamte Ort ist auf Wellness eingestellt, was man daran sieht, daß sich dort ein ausgedehnter Kurpark erstreckt, wo andere Orte ein Zentrum haben. Ringsum diesen gruppieren sich mehr oder weniger bewundernserte Ergebnisse der Kurarchitektur der letzten 150 Jahre. Heilung, Entspannung, Bewegung, auf diesen drei Säulen ruhten schon so berühmte Gäste wie Grillparzer und Stifter und auch ein Graf Batthyány entspannte hier seine Wirbelsäule von den auf ihr schwer lastenden Hoffnungen eines ganzen Volkes.
 

Das Sportaußenbecken am Abend mit Blick auf die Thermenanlage,
die bis 23 Uhr genutzt wrden kann

Das Thermen Wellness Hotel AVITA gehört zu den neuesten Wellness-Oasen und hat sich durch seine Vielfalt, hohe Qualität und die glückliche Verbindung mit der auch öffentlich zugänglichen Burgenlandtherme, in kürzester Zeit zum Flagschiff des Ortes und der Region gemausert. Das Vier-Sterne-Haus, einige Fußminuten über dem Ort gelegen, bietet bei voller Belegung über 170 Gästen ein Heim. Doch man mußte sich überhaupt keine Sorgen machen, daß die Thermal- und Schwimmbecken, die Saunalandschaften und zahlreichen weiteren Angebote auch nur einen Moment lang überfüllt sein könnten. Dazu gibt es einfach genügend Platz und zudem hatten wir bei unserem „Testbesuch“ den Eindruck, daß ein Großteil der Besucher die Angebote nur sporadisch nutzte, die „Wellnessfreaks“ und entdeckungsfreudigen Neulinge eher in der Minderheit bleiben – umso besser für letztere.

 

Geschulte, aber nicht antrainierte Freundlichkeit

Das Hotel ist mit allen seinen Einrichtungen auf freundliche Atmosphäre und klassische, zeitlose Eleganz eingestellt. Die lichte Lobby mit ihrer großen Bar und dem angrenzenden Restaurantbereich versucht sich in einer Art biedermeierlichem Landhausstil, die Zimmer hingegen sind in geschmackvollem Neo-Klassizismus arrangiert, Luxus ohne Protz. Selbst die Standard-Zimmer verfügen über eine Größe, die anderswo als Junior-Suite bezeichnet würde und sind alle mit Balkon mit Blick auf die sanften Hügel des Südburgenlandes ausgestattet. Die Mitarbeiter des Hauses sind sicher das schönste Argument für selbiges. Die selten gefundene Fähigkeit geschulter, aber nicht antrainiert wirkender Freundlichkeit begleitete uns durch unseren Aufenthalt. Ob man Auskünfte an der Rezeption, Einweisungen in die Angebote oder nur einen Kaffee wünschte, hier zahlt es sich offenbar aus, daß fast alle (98%) der Angestellten aus der unmittelbaren Umgebung stammen, und sich so ein wirklich eingespieltes, weil sich kennendes Team entwickeln konnte.

Zahlreiche Massage- und Sprudelbecken verstärken
die wohltuende Wirkung des Thermalwassers

Auch scheint hier bewiesen, daß die Angst vor den „Billiglöhnern aus dem Osten“, die beim österreichischen Volk von Arbeiterkammern bis zur konservativen Regierung gepflegt wird, eine unsinnige ist. Die ungarischen Thermen sind vielleicht Mitbewerber, aber keine Konkurrenten. Ja, zahlreiche ungarische Gäste trafen wir selbst hier bei unserem Aufenthalt an – und das wird seine Gründe haben. So scheint es doch, daß sich, was Kunden- und Personalwanderung betrifft ein gesunder regionaler grenzüberschreitender Mix in beide Richtungen zu entwickeln scheint, jenseits der ideologisch befrachteten Vorurteile der Politik.

 

Man tut einfach, worauf man Lust hat: von 7 bis 23 Uhr

Zurück zum Wohlfühlen: ein gemächlicher Rundgang durchs Hotel und die angeschlossene Burgenlandtherme geben einen Überblick über die Vielzahl der Angebote. Neben dem großen Thermalbecken (innen und außen), verfügt man über ein Sportschwimmbecken. Wie schon erwähnt, beide nie überfüllt, zahlreiche Liegemöglichkeiten, ein Massage- und Entspannungsbecken und ein Aroma-Whirlpool befinden sich ebenfalls im Badebereich. Die Nutzung desselben sowie der besonders phantasievoll ausgestattete Hotelsaunabereich (mit unzähligen Varianten, von Dampfbädern, römischer Sauna, Aromaschwitzen etc...) ist im Zimmerpreis bereits inbegriffen. Der direkte Zugang, die Bereitstellung von zusätzlichen Badetüchern und -mänteln, und der Zutritt und die Abrechnung von Zusatzleistungen über einen einfachen Chip ersparen dem Gast komplizertere logistische Überlegungen. Man tut einfach, wozu man Lust hat, von 7 bis 23 Uhr, und danach ja ohnehin.

Ein weiterer Saunabereich, „Spannonia“ genannt, mit finnischen Saunen, Außenbecken, speziellen Ruheräumen, Beauty-Angebote von Öl-, Frucht- und Heilmoorpackungen über diverse Massagen (von meiner Begleitung ganz besonders gelobt: Masseurin Sandra), bis hin zu Diamanten-Pyramiden, Magnetfeldtherapien und sonstigen Wunderdingen, haben alle nur ein Ziel: Sie eine Weile aus dem Alltag zu holen, Wohlbefinden zu erhöhen und Ihnen ein Stück von dem hier erreichten Gleichklang von Körper und Seele mit nach Hause zu geben. Ob als Anregung für ein bewußteres Leben oder nur als süße Erinnerung an eine schöne Zeit, bleibt dann wieder Ihnen überlassen.

Saison ist immer

Die Gastronomie des Hauses ist ganz auf Ergänzung des Verwöhnprogramms eingestellt. Durchaus reichlich, aber wohl überlegt, kommen erkennbare Produkte, oft aus der Umgebung zum Einsatz. Sie können hier gerne kalorienmäßig einen Gang zurück schalten, aber Sie müssen es nicht, und für Leute wie den Autor dieser Zeilen, die einen eher am Barock orientierten Begriff von Wellness entwickelt haben, ergibt sich auch ein weites Betätigungsfeld.

Saison ist in Bad Tatzmannsdorf eigentlich immer. In den kalten, verregneten Monaten vielleicht eher nur „indoor“, im Frühling und Sommer bieten Ausflüge in die Umgebung, u.a. auf die schöne Burg Schlaining, bewegliche Ergänzung. Die Preise sind dem Gebotenen angemessen, besondere Pakete locken zudem, ein Blick auf die Website: www.avita.at und www.bad-tatzmannsdorf.at lohnt daher vorab.

m.s. / WLL

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ein Email an
info@avita.at

Vielleicht gehören Sie schon bald zu den glücklichen Gewinnern. Einsendeschluß ist der 30. April 2006.

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