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APRIL 2008 / KULTUR
Doppelpass von Mund zu Mund
Programm-Höhepunkte des Collegium Hungaricum Wien (Auswahl für April und Mai 2008)
23. April - 22. Mai Von Mund zu Mund Eine Auswahl aus der Sammlung Antal Lusztig
Die Privatkunstsammlung Antal Lusztig (Debrecen) zählt zu den größten
Kollektionen in Ungarn. Sie umfasst an die 3000 Werke von etwa 300 Künstlerinnen und Künstlern. Diese Auswahl bietet einen Querschnitt durch die ungarische Kunst der vergangenen fünfzig Jahre.
1. - 31. Mai Stift Lilienfeld, Lilienfeld, Klosterrotte 1 Ferne Nähe - Zeitgenössische bildende Kunst aus Ungarn
Vorbei sind die Zeiten, als man noch unrefl ektiert von Ost- und Westkunst sprach, wobei das Kunstschaffen Ungarns zweiterer
zugeordnet wurde. Verbunden damit war im Westen ein zweifelhaftes Interesse, das eher der Neugierde an einer gewissen Exotik der Kunstleistungen als einer echten Wertschätzung entsprang. Respektvolle
Anerkennung ungarischer Künstler prägt hingegen die Zielsetzung der Organisatoren.
30. - 31. Mai Seminar für Literaturübersetzung Die Abteilung Finno-Ugristik des Instituts
für Europäische und Vergleichende Sprachund Literaturwissenschaft der Universität Wien startet im Sommersemester 2008 eine Lehrveranstaltung zum
Thema Fragen der literarischen Übersetzung aus dem Ungarischen ins Deutsche im Kontext der Hungarologie. Erwartet werden immatrikulierte StudentInnen mit ausgezeichneten Ungarisch- und Deutschkenntnissen.
16. - 21. Mai Wiener Sportklub, Wien 17., Alszeile 19 Doppelpass: Literaten-EURO 2008
Im Vorfeld der Euro 2008 bestreiten 80 Autoren ein unterhaltsames
literarisches und sportliches Fest. Eine lange Lesenacht aus unterschiedlichen literarischen Genres sowie Podiumsdiskussionen zwischen Sport und Kultur
bilden vor und nach den fußballerischen Länderspielen das Programm dieses einmaligen Literaturfestes. Die Kicker der ungarischen Mannschaft: Z. Ágoston,
A. Balázs, L. Bíró, L. Darvasi, Z. Egressy, Zs. Farkas, L. Garaczi, J. Gyurgyák, E. Kukorelly, J. Mélyi, M. M. Nagy, L. Sajó, L. Zs. Szabó, A. Sziráki, I. Wirth,
P. Zilahy, auf der Reservebank A. Berka und Z. Fónagy.
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29. Mai, 20.00 Uhr Eine Frau - Ein Theaterabend nach Texten von Péter Esterházy
97 Kurzgeschichten, 97 Frauenportraits. Haarscharfe Beobachtungen über Frauen, über sanfte, intelligente, erotische, langweilige, frigide, unersättliche
Liebhaberinnen und Ehefrauen. Frauen, die ständig abmagern und einen von Erotik brodelnden, grenzenlosen Einfallsreichtum bei der Verführung einsetzen.
Frauen, die gefallen wollen oder ganz im Gegenteil den Mann provozieren. Ein Kaleidoskop des Weiblichen: Man schaut hinein, und abhängig davon, wie man
es schüttelt, entsteht ein neues Bild. Immer anders, aber immer schillernd bunt und von eigener Schönheit.
28. und 30. April, 19.00 Uhr Neue Studiobühne Penzing, Wien 9., Penzingerstr. 7
Bartóks “Herzog Blaubarts Burg” trifft auf Schönbergs “Erwartung“ Die szenische Aufführung von Béla Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ (1909) und
Arnold Schönbergs „Erwartung“ (1911) wird vom Mitteleuropäischen Kammerorchester in Kooperation mit Regiestudentinnen der Universität für
Musik und darstellende Kunst Wien auf die Neue Studiobühne Penzing gebracht. Das Mitteleuropäische Kammerorchester mit Sitz in Wien existiert seit 2005.
Die Leitidee des Ensembles ist die Etablierung eines Klangkörpers mit regionaler Bedeutung, der Wien nicht als einzige Szene seiner Tätigkeit betrachtet.
18. April, 19.30 Uhr Hungarian Swing Company
Die Band wurde 2007 in Budapest von professionellen Jazzmusikern gegründet. Ihre Mitglieder, die sich verschiedensten Genres der Unterhaltungsmusik
(Mainstream, Modern Jazz, Fusion, Pop u.a.) verschrieben haben, bekommen in dieser Formation die Möglichkeit, sich voll und ganz der frühen populären
Swingmusik zu widmen. Diese Musik ist durch ihre Fröhlichkeit, Leichtigkeit und Verständlichkeit nicht nur Kennern zugänglich. Im Repertoire der Band fi
nden sich neben Evergreens auch beinahe in Vergessenheit geratene, aber umso schönere Klänge der Swingepoche.
(Wenn nicht anders gekennzeichnet, finden die Veranstaltung im CH Wien,
Hollandstr. 2, A -1020 Wien, statt.) Quelle: CH Wien Weitere Informationen: www.collegium-hungaricum.at
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