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FEBRUAR 2007 / WIRTSCHAFT 26.03.2007
ITnT und Tourismusmesse in Wien mit Rekorden dank Ostausrichtung
Ein Plus von 30 Prozent bei der Zahl der Aussteller und ein flächenmäßiges Wachstum um zwei Drittel, auf knapp
10.000 Quadratmeter, konstatierte die Messe Wien bei der dritten Auflage der ITnT, einer Fachmesse für Informations- und Kommunikationstechnologie im Januar. Der Grund für den Erfolg liege vor allem in
der Neuausrichtung auf die Länder Ost- und Südosteuropas. "Das interregionale Konzept ist voll aufgegangen", die
Ausrichtung auf "den wirtschaftlichen Boom-Markt CEE/SEE" habe sich als richtig erwiesen. Laut Messebetreiber kamen 28 Prozent der Aussteller aus dem
Ausland. Spitzenreiter ist Deutschland mit 75 Ausstellern. 18 Unternehmen reisten aus den USA an, 17 Unternehmen kommen aus Tschechien. Der, nicht
nur bei dieser Fachmesse, vorgenommene Relaunch, mit der Betonung der Drehscheibenfunktion Wiens im Ost-West-Handel und dem Ausbau von
kontaktfördernden Rahmenprogrammen, solle in der Zukunft vor allem auch Branchengrößen "zum umdenken" bewegen, die bisher der Schau eher
ferngeblieben sind. Auch die Wiener Ferienmesse erreichte ein neues Rekordjahr. Die besucherstärkste Messe Österreichs bis (750 Aussteller aus 68
Ländern hatte sich das neue EU-Mitglied Rumänien zum Partnerland erwählt und damit auch die Fokussierung auf Osteuropa betont. In zusätzlichen
Veranstaltungen wurden nachhaltige und ökologische Tourismusstrategien thematisiert, bei denen Österreich führend ist. Auch "Exoten" wie Iran oder die
Kaukasus-Republiken Armenien und Aserbaidschan brachten sich in Wien als Urlaubsländer ins Gespräch.
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